Ratgeber

Housekeeping im Hotel organisieren

Zimmerreinigung ohne Chaos – mit klaren Status und reibungsloser Kommunikation zwischen Rezeption und Reinigung.

Sauberkeit ist im Hotel das A und O – und gleichzeitig eine logistische Herausforderung. Wer reinigt welches Zimmer, wann, und ist es schon wieder bezugsfertig? Ohne klares System entstehen Missverständnisse, leere Zimmer bleiben ungenutzt oder Gäste stehen vor einem noch nicht gereinigten Zimmer.

Klare Status statt Zuruf

Die Basis für gutes Housekeeping sind eindeutige Zimmerstatus: sauber, zu reinigen und idealerweise in Reinigung. Wenn diese Status für alle sichtbar sind, weiß die Reinigung sofort, wo sie anfangen muss – und die Rezeption sieht, welche Zimmer wieder vergeben werden können.

Zwischenreinigung vs. Endreinigung

Zwei Fälle sollten klar unterschieden werden:

  • Endreinigung: nach dem Check-out, das Zimmer wird komplett für den nächsten Gast vorbereitet.
  • Zwischenreinigung: während eines laufenden Aufenthalts (Handtücher, Müll, frisch machen) – ohne dass der Gast auszieht.

Eine farbliche Kennzeichnung hilft dem Team, beide Fälle auf einen Blick auseinanderzuhalten.

Kommunikation zwischen Rezeption und Reinigung

Der häufigste Reibungspunkt: Informationen gehen per Zuruf oder Zettel verloren. Besser ist ein gemeinsames, digitales Board, auf dem Aufträge angefordert und abgehakt werden. Reist ein Gast ab, wird das Zimmer automatisch auf „zu reinigen“ gesetzt – ganz ohne Telefonat.

Defekte und Material gleich miterfassen

Beim Reinigen fallen oft Kleinigkeiten auf: eine tropfende Dusche, leeres Shampoo, ein defekter Föhn. Wenn das Team solche Meldungen direkt erfassen kann, gehen sie nicht unter und werden zeitnah behoben.

Housekeeping digital mit Stay-Board

Das CleanRoom-Modul bietet ein Reinigungsboard in Echtzeit: Zimmerstatus, Zwischen- und Endreinigung, Aufträge sowie Defekt- und Materialmeldungen – mit Benachrichtigungen für das Team.

Mehr zum CleanRoom-Modul

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